Von Baden-Baden nach Straßburg: Eine Reise durch die Geschichte (10.10.2010)
Ein mildes Klima, wunderschöne Parks, heilendes Thermalwasser und eines der besten Casinos der Welt haben Baden-Baden zu Recht den Titel „Sommerhauptstadt Europas“ eingebracht. In der Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte der russische Adel diesen Ort für sich, woraufhin sich die Stadt schnell zu einem der prestigeträchtigsten und in Russland populärsten europäischen Kurorte entwickelte.
Spuren der Geschichte in Baden-Baden
Beim Schlendern durch die Straßen von Baden-Baden waren wir erstaunt über die Fülle an Gedenktafeln: Hier lebten und wirkten unsere großen Vorfahren. Wir konnten eine beeindruckende Liste an Sehenswürdigkeiten besichtigen, darunter:
Die Lichtentaler Allee und das berühmte Casino
Das Kurhaus und die Trinkhalle
Das Palais Hamilton und das Rathaus
Die Friedrichsbad-Thermen und die Caracalla-Thermen
Das Dostojewski-Haus und das Kloster vom Heiligen Grab
Das Palais der Fürsten Gagarin sowie das Fabergé-Museum
Ein Abstecher nach Straßburg
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Straßburg. Wie die Kulisse eines mittelalterlichen Märchens eröffnete sich uns das historische Zentrum – die Insel Grande Île, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Wir bestaunten majestätische Kathedralen, die malerischen „französischen“ und „deutschen“ Viertel sowie die zahlreichen Flüsse und Kanäle. Durch die engen Gassen der Stadt schlängeln sich die berühmten Straßburger Straßenbahnen, während filigrane Brücken die Ufer miteinander verbinden.
Der krönende Abschluss: Eine Bootsfahrt durch das System aus Schleusen und Kanälen, bei der wir vom Wasser aus den futuristischen Gebäudekomplex des Europäischen Parlaments bewundern konnten.
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