Der zweites Tag des Jugendseminars

Am zweiten Tag, dem 16. August 2014, waren die Jugendlichen pünktlich beim Frühstück anwesend. Danach referierte Herr Grombelka über seine Erfahrung sowie seinen Beruf als gehörloser Gebärdensprachdolmetscher. Er brachte den Jugendlichen die Methoden des gehörlosen Gebärdensprachdolmetschens bei und die Jugendlichen hatten viel Interesse und viele Fragen, auf die Herr Grombelka ausführlich geantwortet hat. Die Jugendlichen waren beeindruckt. Nach so vielen Informationen war die Pause wirklich notwendig und es wurde zu Mittag gegessen. Nach dem Mittagessen schilderte er weiter  die Tätigkeit der gehörlosen Gebärdensprachdolmetscher. Später berichtete er darüber, was die Mode genau bedeutet. Als die Mode als Thema zur Sprache kam, reagierten die Jugendlichen zuerst nicht besonders interessiert. Herr Grombelka bemühte sich, die Geschichte der Mode spannend darzustellen und danach waren die Jugendlichen sowie die Assistentinnen sprachlos und völlig hingerissen.

Die Zeit verging schneller als erwartet. Nach dem Abendessen freuten sich die Jugendlichen auf das Spiel. Frau Rerich und Frau Brodkina haben gründliche Vorbereitungen dafür getroffen, dass  die Jugendlichen Spaß haben. Die Jugendlichen warteten ungeduldig im Raum. Die Assistentinnen entschieden selbst über die Gruppenzusammensetzung, damit alle integriert waren und ein gutes Team bilden können. Sie gaben 11 verschiedene Spielaufgaben. Es war sehr lustig, spaßig und sportlich. Alle haben viel gelacht und waren sehr begeistert. Der erste Platz hat 52 Punkte bekommen, der zweite Platz - 44 Punkte und der dritte Platz - 36 Punkte. Frau Brodkina ehrte die Spieler/innen mit den gleichen Geschenken - es waren Süßigkeiten. Nach dem Spiel waren alle sehr müde und gingen ins Bett.

 

 

Interview mit Herrn Grombelka

Frau Rerich interviewte  Herrn Grombelka während der Pause. Zuerst fragte sie ihn: Warum haben Sie dieseThemen gewählt?. Herr Grombelka gab folgendes zur Antwort: Ich habe 3 Themen gewählt, die sehr wichtig für das Leben und den Alltag sind: àDEAF HISTORY – die Geschichte der Gehörlosen, die die Jugendlichen wissen sollen.àgehörloser Gebärdensprachdolmetscher, was mein Beruf ist und was viele Möglichkeiten im Arbeitsleben anbietet. Es gibt viele Gebärdensprachdolmetscher, die hörend sind und ich wünsche mir, dass mehr Gehörlose diesen Beruf ausüben.àMode, was ist das wirklich? Es klingt etwas seltsam, aber in Wirklichkeit kann man die Mode von A-Z deuten und sie Mode in den Alltag integrieren. Dann wollte Frau Rerich folgendes wissen: Haben Sie ein Ziel, das Sie mit diesen Themen erreichen möchten?“ „Mein Ziel ist, dass sich die Jugendlichen weiter entwickeln. Die Jugendlichen sollen mehr Selbstbewusstsein bekommen. Immer reagieren die Hörenden schneller als die Gehörlosen, aber man soll nicht vergessen, dass wir im Zeitalter der Medien leben - das können die Gehörlosen für sich nutzen, um selbstbewusster zu sein. Und die Gehörlosen haben dank den Medien auch Vorteile! entgegnete er. Zum Schluss fragte sie: Was können Sie den Jugendlichen empfehlen und welche Tipps würden Sie ihnen geben?“ „Was empfehle ich? Das ist ganz einfach: Stellt euch mal vor, dass ihr eine vollständige Treppe bauen wollt. Dafür braucht ihr eure Familie, eure Freunde und eure Leute, um es zusammenzuhalten. Das nennt man ein Team. Und wenn ihr euch einsam fühlt, dann isoliert euch nicht lange, sondern nur einen sehr kurzen Augenblick! Schaut immer nach neuer Herausforderung und denkt an euer Leben! gab er seine Empfehlung.

Termine 2017

" Russischer" Treffclub

 

18.02.2017

 

11.03.2017

 

22.04.2017

 

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Gehörlosengruppe

 

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04.03.2017

 

08.04.2017

 

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Unsere Partner

Russischer Verein für Gehörlose in Berlin e.V.

http://rvgb-ev.ucoz.de/

 

Integrations- und Kulturverein "Lerche" e.V.

 

Wuppertaler Elternverein 3x3 e.V.

http://www.3x3-elternverein.de/

 

Russisches Kulturzentrum für Kinder und Erwachsene "Solnischko" e.V.

http://www.solnischko.de/